Die Familie
Franz und Elisabeth leben und arbeiten seit 1979 gemeinsam am Hof. Wir sind stets bemüht den Ebnerhof, die Aktivitäten und unsere Familie weiterzuentwickeln.
Unsere erwachsenen Kinder Sonja, Philipp, Joachim und Bernhard sind schon flüge geworden und haben ihre Lebensmittelpunkte woanders gefunden.
Lorenz besucht das Realgymnasium Lilienfeld und Anna die Volksschule in Türnitz.
Am Hof betreut Franz unsere Kühe und Kälber, das Pferd Iris sowie unsere Hündin Amra. Dazu ist er als Meister der Forstwirtschaft für Wald und Wild zuständig und gibt sein Wissen als Waldpädagoge an Schulklassen und andere Gruppen weiter.
Elisabeth kümmert sich um eine Vielzahl an kleineren Tieren: Ob Katzen, Hasen, Hühner, Enten und Gänse, Ziegen oder Schweine, Elisabeth hegt und pflegt sie. In ihren Händen liegt auch das Wohl unserer Gäste, die sie mit Tatkraft unterstützt und bei Gelegenheit kulinarisch verwöhnt.
Unsere lange Geschichte kurz erzählt
- 1536 Der Ebnerhof wird erstmals urkundlich erwähnt
- 1762 Die Familie Anzberger übernimmt die Geschicke am Ebnerhof
- 1920 Der Hof bekommt seine eigene Stromversorgung
- 1960 Wiener entdecken die Sommerfrische am Ebnerhof
- 1974 Franz übernimmt von seiner Mutter den Betrieb
- 1988 Umstellung von Milchkühen auf Mutterkuhhaltung
- 1990 Biozertifizierung
- 1990 Umbau des Kuhstalls
- 2000 Projekt Naturschule
- 2000 Zubau Frühstücksraum und Küche
Die wirtschaftlichen Säulen des Ebnerhofs
Landwirtschaft
Seit 1988 betreiben wir Mutterkuhhaltung mit den Rassen Fleckvieh und Limousin. Vor einigen Jahren kam unsere ursprüngliche und mittlerweile bedrohte Nutztierrasse Murbodener dazu. muh.
Mutterkuhhaltung bedeutet bei uns, dass die ganze Herde - Kühe, Kälber und unser Stier Sam - den Sommer auf der Alm auf rund 1000m Seehöhe verbringen. Dann werden die Wiesen rund um den Hof (ca. 10ha) gemäht und als Silage bzw. Heu für den Winter gelagert. Je nach Witterung wird die Herde im Herbst abgetrieben. Den Winter verbringen sie im Stall mit Auslauf.
Wir vermarkten das Jungrindfleisch direkt bzw. verkaufen Jungrinder mit rund einem Jahr zur Zucht.
Elisabeth zaubert aus Obst von unseren Streuobstwiesen Säfte und Marmeladen und zieht Gemüse und Kräuter in ihrem Garten.
Waldwirtschaft
Wir bewirtschaften 170ha Wald, davon 30ha sehr steiler Schutzwald von 500 - 1.200m. Hauptbaumarten: Fichte, Buche, Kiefer, Lärche, Ahorn, Esche.
Die Rückung erfolgt mittels Traktor und Seilwinde oder mit Holzseilbahnen. Die Holzvermarktung erfolgt zunehmend über gemeinschaftliche Verträge der Waldwirtschaftsgemeinschaft Türnitz mit der holzverarbeitenden Industrie und bei Laubholzversteigerungen.
Vermietung
Der Ebnerhof empfängt seit 50 Jahren Gäste. Damals wurden Teile des alten Bauernhauses, die Mühle und auch *das Häusl auf der Häuslwiesn* für und zum Teil von Gästen adaptiert und ganzjährig vermietet. 1980 entschlossen wir uns, den ehemaligen Stall aufzustocken sowie umzubauen und vermehrt Urlaub am Bauernhof vor allem für Familien anzubieten. In den letzten Jahren halten wir für Schulen und interessierte Gruppen Programme rund um Landbau und Waldwirtschaft ab.
Energieversorgung am Hof
Unser Hof versorgt sich mit Energie zu einem hohen Teil selbst: Strom wird seit bald 100 Jahren im eigenen Kleinwasserkraftwerk am Traisenbach erzeugt. Alle Gebäude werden zentral mit Wärme in Form eines Nahwärmenetzes versorgt. Dabei wird eine Hackschnitzelheizung (Biomasse) mit unserer Solaranlage kombiniert.
Die Wasserversorgung stellt die hofeigene Quelle rund 600m vom Hof entfernt sicher.